Norwegische Waldkatzen vom Haselgraben in Bayern bei Nürnberg seit 2002

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Verursacht eine Norwegische Waldkatze keine Katzenhaarallergien?

unzählige Anfragen aus dem Internet stellen mir nun schon seit Jahren diese Frage.

Die einfache und kurze Antwort auf diese Frage ist.

Eine Norwegische Waldkatze verursacht natürlich genauso eine Allergie wie jede andere Katze auch!

Meine Erfahrung aus der Familie mit Katzenhaarallergie oder aber auch eine Allergie auf Proteine im Speichel einer Katze sind folgende:

1. Es kommt auf die Konzentration in der Raumluft und somit auch auf die persönliche “Schwelle” an, ob man allergisch reagiert oder nicht. Besonders während der Heizperiode werde die Allergene durch die Luftkonvektion in den Heizkörpern mim Raum verwirbelt, dadurch kommt es in dieser Zeit eher zu allergischen Erscheinungen. Eine saubere Umgebung mit wenig Teppichböden, häufiges saugen und die Möglichkeit den Boden zu wischen verringern die Konzentration in der Raumluft stark und vermindern allergische Reaktionen oder schließen diese aus.

2. Interessenten mit einer diagnostizierten Katzenhaarallergie, waren bei mir oftmals ohne Symptome, da wir wenig Textilien im Raum haben und ich mindestens zweimal täglich gut lüfte. Ein Parkettboden und eine Ledersofa bieten  wenig “Speicher” für Allergen. Setzt man aber  ein Katzenkind auf den Arm des Besuchers und provoziert eine leichte Kratzverletzung sieht man sehr schnell wie die Haut Quaddeln bildet und somit eine allergische Reaktion anzeigt, genauso wie beim Hautarzt der Allergietest . 

 3. Katzenkinder sind allergener als erwachsene Katzen. Ein Wurf Katzenkinder löst meist sehr schnell einer Reaktion aus während mehrere erwachsene Katzen im Raum weniger Probleme bereiten.

4. Einer Anfrage eines Allergikers mit der Bitte um Zusendung von etwas Katzenhaaren bin ich einmal nachgekommen. Der Interessent für eine erwachsene Katze war sehr begeistert, denn er hat auf die zugesendeten Haare  nicht allergische reagiert! Ich habe ihm dann nochmals Haare zugesendet, welche ich vorher mit dem Speichel der Katze benetzt habe. Die Reaktion viel dann eindeutig aus. Der Mann hat stark allergisch reagiert. Es ist also eine Frage der Konzentration, wann es zur Auslösung einer Allergie bei allergischen Menschen kommt und wann nicht.  Ich denke der Mann sucht wahrscheinlich heute noch nach DER Norwegischen Waldkatze auf die er nicht reagiert.

5. Ich würde davon abraten sich bei einer Katzenhaarallergie eine Katze zuzulegen. Ich würde aber auch davon abraten eine Katze abzugeben, nur weil die Augen jucken und die Nase läuft. Solange sie nicht mit einem allergischen  Asthma reagieren,  KÖNNEN Sie noch etwas abwarten. Bei einer Beteiligung der Lunge ist aber eine umgehende Abgabe der Katze sinnvoll, wenn es Ihnen nicht gelingt die Konzentration an Allergenen in Ihrere Umgebung so zu reduzieren,  dass die Symptome verschwinden. Allergische Asthma ist gefährlich. Sollten Sie aber “nur” mit laufender Nase oder tränenden Augen reagieren, besteht die Chance, dass  ihr Körper die Allergie überwindet und Sie sich sozusagen zwangsweise Hypersensibilisieren. Sprechen Sie aber mit ihrem Arzt darüber, ob Sie auch tatsächlich in guter Verfassung sind und Sie noch etwas zuwarten können. 

Ich hatte schon Käufer von Katzenkindern, welche sich gut mit der Katze und der Allergie arrangiert haben und diese dann auch überwunden haben. Ich hatte aber auch schon ein Kind, welches wegen einem schweren  Asthmaanfall ins Krankenhaus musste und einen Familienvater, der mit allergischem Asthma reagiert hat. In diesen Fällen kamen die Katzen dann wieder sehr schnell zu uns zurück und wurden erneut vermittelt.

Ich habe auch schon selbst zwei bis drei Mal mit eigenen Augen beobachtet wie ein Mensch mit akuter Katzenallergie, tränenden Augen, laufenden Nasen schimpfend auf alle Katzen dieser Welt ... plötzlich ohne Symptome (und  ohne die Gabe von Kortison oder ähnlichen) neben mir saß und der Körper sozusagen umgeschaltet hat, wie wenn dieser zu dem  Schluss kam, jetzt ist gut wir hören jetzt mit der Allergie auf. Das “Umschalten” ging im Laufe von weniger als einer Stunde vonstatten. Das ist aber sicherlich nicht die Regel, aber es war beeindruckend mit anzusehen, wie der allergische Schnupfen plötzlich verschwunden ist und in den darauffolgenden Wochen auch nicht wieder kam. 

Mein Rat: Wenn Sie nachweislich auf Katzen allergische reagieren, sehen Sie von der Anschaffung einer Katze ab!

Sind Sie Allergiker und haben keine Katzenallergie ist ein Katze nicht ausgeschlossen. Sorgen Sie aber dafür, dass Ihre Umgebung möglichst sauber ist und lassen Sie die Katze nicht ins Schlafzimmer. Schaffen Sie sich einen Staubsauger mit entsprechenden Filtern an. Die Allergie auslösenden Proteine werden nur mit speziellen Filterkassetten, welche man bei guten Markenstaubsaugern nachrüsten kann, abgehalten.

Entwickeln Sie eine Katzenallergie und reagieren nicht mit Asthma oder Beklemmungen beim Einatmen oder einem “Ziehen in den Bronchien” können Sie abwarten und versuchen die Allergie mit Histaminblockern zu unterdrücken. Beseitigen Sie aller unnötigen Textilien in der Wohnung. Reduzieren Sie die Allergene in der Wohnung. Lüften Sie mehrmals täglich gut und auf Zug.  Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Nur dieser kann Ihnen fachkundigen Rat geben.

 

 

 

 

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